Vermieten und mieten, vermitteln und verwalten, kaufen und verkaufen.

IMMOBILIENRECHT SEIT 20 JAHREN.

In unserer Kanzlei erwartet Sie juristisches Know-how – konzentriert. Denn wir haben Schwerpunkte gesetzt. So beraten wir Sie als bundesweit tätige Rechtsanwälte rund ums Immobilienrecht:

VERTRAUENSVOLL, KOMPETENT UND OHNE JEDES VERTUN.

Für unsere Mandanten stets das Optimum zu erreichen – das ist unser Anspruch. Mit weniger geben wir uns nicht zufrieden.

Leistungen

Aktuelles

Die Anwälte unserer Kanzlei überzeugen durch Fachwissen. Nicht von ungefähr. Wir bilden uns ständig weiter. Denn nur so lassen sich komplexe Sachverhalte umfassend und schnell analysieren. Zum Besten für unsere Mandanten.

Die wichtigsten Gerichtsentscheidungen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Aus diesem Grund haben wir hier zusammengestellt, was auch für Sie von Interesse sein könnte.

Knapp, kommentiert und für jedermann verständlich.

Kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen, wenn der Mieter ein gegen ihn gerichtetes Duldungsurteil missachtet?

Wird ein Mieter rechtskräftig verurteilt, Besichtigungstermine mit Kaufinteressenten zu dulden, kann der Vermieter das Mietverhältnis fristlos kündigen, wenn der Mieter sich trotz dieses Urteils weigert, angekündigte Besichtigungstermine zu ermöglichen. Die völlige Missachtung eines gegen den Mieter ergangenen Duldungsurteils erfüllt die Anforderungen an einen wichtigen Grund im Sinne des § 543 Absatz 1 BGB. Für den Ausspruch der fristlosen Kündigung ist eine zuvor erfolgte Abmahnung nicht erforderlich (LG Karlsruhe, Beschluss vom 28.05.2020 – 9 S 194/17).

Kann Eigenbedarf auch für erworbenen Wohnraum geltend gemacht werden?

Eine Kündigung wegen Eigenbedarfs gemäß § 573 Absatz 2 Ziffer 2 BGB ist nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Vermieter diesen aufgrund des Erwerbs der vermieteten Wohnung selbst verursacht hat. Denn eine Gesetzesauslegung, die es dem Eigentümer versagen würde, das ihm zustehende Recht zur Eigenbedarfskündigung geltend zu machen, weil er den Bedarf selbst herbeigeführt hat, würde gegen Art. 14 Absatz 1 Grundgesetz verstoßen. Aus dieser Vorschrift erwächst sein Recht, eine erworbene Eigentumswohnung selbst bewohnen zu wollen, gegebenenfalls auch, um als Eigentümer nicht mehr von einem eventuellen Vermieter abhängig zu sein. Die Gerichte sind dabei nicht berechtigt, eigene Vorstellungen von angemessenem Wohnen an die Lebensplanung des Eigentümers zu setzen (BGH, Urteil 11.12.2019 – VIII ZR 144/19).