Vermieten und mieten, vermitteln und verwalten, kaufen und verkaufen.

IMMOBILIENRECHT SEIT 20 JAHREN.

In unserer Kanzlei erwartet Sie juristisches Know-how – konzentriert. Denn wir haben Schwerpunkte gesetzt. So beraten wir Sie als bundesweit tätige Rechtsanwälte rund ums Immobilienrecht:

VERTRAUENSVOLL, KOMPETENT UND OHNE JEDES VERTUN.

Für unsere Mandanten stets das Optimum zu erreichen – das ist unser Anspruch. Mit weniger geben wir uns nicht zufrieden

Leistungen

Aktuelles

Die Anwälte unserer Kanzlei überzeugen durch Fachwissen. Nicht von ungefähr. Wir bilden uns ständig weiter. Denn nur so lassen sich komplexe Sachverhalte umfassend und schnell analysieren. Zum Besten für unsere Mandanten.

Die wichtigsten Gerichtsentscheidungen wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Aus diesem Grund haben wir hier zusammengestellt, was auch für Sie von Interesse sein könnte.

Knapp, kommentiert und für jedermann verständlich.

Welcher Maßstab ist an die Beheizung und Lüftung einer Wohnung durch den Mieter heranzuziehen?

Der Bundesgerichtshof stellt sich auf den Standpunkt, dass man nicht abstrakt-generell bestimmen kann, welche Beheizung und Lüftung in einer Mietwohnung notwendig sind. Dies hängt vielmehr von den Umständen des Einzelfalls ab. Die Annahme eines Teils der Rechtsprechung, dass den Mietern unter keinen Umständen zumutbar ist, bei der Möblierung von Außenwänden der Wohnung Einschränkungen hinzunehmen, ist nach Auffassung des Bundesgerichtshofs falsch. (BGH, Urteile vom 05.12.2018 – VIII ZR 217/17 und VIII ZR 67/18)

Reicht es für eine Mietminderung des Mieters aus, wenn eine Schimmelpilzbildung droht?

Es reicht nicht, dass in einer Wohnung lediglich die Schimmelpilzbildung droht. Ein Mangel der Mietsache ergibt sich erst bei einer für den Mieter nachteiligen Abweichung des tatsächlichen Zustands vom vertraglich geschuldeten Zustand. Im Wesentlichen hängt dies von den Vereinbarungen der Mietvertragsparteien ab. Allerdings kann der Mieter erwarten, dass die Wohnräume einen üblichen Wohnstandard aufweisen. Bei der Beurteilung des üblichen Wohnstandards kommt es auf das Alter, die Ausstattung und die Art des Gebäudes und auch die Höhe der Miete an. Es gilt hinsichtlich der Üblichkeit der bei der Errichtung des Gebäudes geltende Maßstab. (BGH, Urteile vom 05.12.2018 – VIII ZR 217/17 und VIII ZR 67/18)